"judapest" heißt das erste
jüdische Weblog Budapests, das täglich über alternative zivilgesellschaftliche Initiativen und jüdische Popkultur berichtet. Gründer
Bruno Bitter erzählt Csaki Marton im
Interview von der kulturellen Vielfalt der Szene: "Im Bloggerteam ist ein anarcho-kapitalistischer
Business-Punk, ein Mitglied der Lubawitscher, der nebenbei Experte für japanische Filme ist, ein Schriftsteller und Ex-Arzt, ein Buchhalter, ein praktizierender Lebenskünstler und ein Fahrradkurier-Psychologe. Das ist eine heterogene Gruppe, auch was ihre Religiosität angeht: vom Orthodoxen bis zum antiklerikalen Liberalen findet man bei uns alle Ansichten. Ein orthodoxer Freund las meine Blogs und sagte, ich sei ein
l'art pour l'art-Jude. Das klingt witzig und stimmt. Mit religiösen Etiketten kann ich nicht viel anfangen, wie die meisten jungen Leute. Unsere Identität ist viel zu fragmentarisch, als dass man sich zu einer Religion bekennen könnte."