Wolfram Eilenberger (Hg.)

This is not America

Philosophen sprechen über die Lage des Landes
Cover: This is not America
Matthes und Seitz, Berlin 2008
ISBN 9783882217384
Kartoniert, 118 Seiten, 12,80 EUR

Klappentext

 P.Themen wie das Spannungsverhältnis von Sicherheit und Freiheit, die Voraussetzungen für politische Verantwortung, die Grundlagen des amerikanischen Versprechens und die zersetzenden Kräfte der amerikanischen Politik, bilden den Mittelpunkt dieser Gespräche, die Wolfram Eilenberger in dem Wunsch geführt hat, die politische Urteilskraft zu schärfen und die aktuelle Situation Amerikas besser beurteilen zu können. Richard Rorty, Stanley Cavell, Samuel Huntington, Martha Nussbaum, Harry G. Frankfurt, Richard Sennett. Sie gehören zu den bedeutendsten Denkern Amerikas und sprechen in diesem Buch über die Zukunft der USA.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 27.12.2008

Empfehlenswert findet Rezensent Jan Feddersen diese Sammlung von Gesprächen, die Wolfram Eilenberger mit amerikanischen Intellektuellen für das Magazin ”Cicero” geführt und kurz vor den Präsidentschaftswahlen veröffentlicht hat, darunter Joan Didion, Richard Sennett oder Harry G. Frankfurt. Zwar vermisst er ein paar gewichtige Stimmen, unter anderem aus dem Lager der Neokonservativen und bedauert auch, dass das Projekt bereits vor der heißen Phase des Wahlkampfes abgeschlossen war. Trotzdem verdankt er dem Buch ein paar fundamentale Einsichten über die USA, zum Beispiel die von Joan Didion vorgebrachte Diagnose, dass jene, die nun in Barack Obama den Heiland erkennen würden, im Grunde die Kinder Georgs W. Bushs seien, der sie mit dem ”unamerikanischen Willen zur Transzendenz auf Erden” überhaupt erst infiziert habe.
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