Wenn Sie schon immer den Verdacht hatten, dass sich in Ateliers, Galerien und Museen überdurchschnittlich viele seltsame Menschen versammeln, dann hat der Kunsthistoriker Wolfgang Kemp das richtige Buch für Sie geschrieben. Seine haarsträubenden Geschichten führen Sie in alle Geheimnisse dieser Welt ein.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.10.2002
Martin Mosebach ist ziemlich begeistert von den Geschichten, die sich um den Kunstbetrieb der Gegenwart ranken. Eigentlich ist ihm der Autor vor allem als ausgewiesenen Kenner mittelalterlicher Kunst bekannt, weshalb er zunächst überrascht ist, dass sich Kemp in diesem Buch mit zeitgenössischer Kunst beschäftigt. Doch hält es Mosebach für möglich, dass hier vielleicht sogar ein "besonderer Vorzug" liegt, denn er findet, dass der Autor höchst aufschlussreich und zudem sehr komisch aus der Kunstwelt berichtet. Dass er dies mit "überwältigend guter Laune und nicht einem halben Gran Kulturpessimismus", zudem sprachlich versiert tut, lobt der Rezensent nachdrücklich. Als besonderes "Glanzstück" des Bandes preist er die Erzählung "Große alte Maler", in der Kemp mittels Originalzitaten alternde Künstler zu Wort kommen lässt, was so komisch ist, dass es schon satirisch wirkt, so der Rezensent hingerissen.
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