Hubertus von Amelunxen (Hg.), Wolfgang Kemp (Hg.)

Theorie der Fotografie. Band I-IV

1839-1995
Cover: Theorie der Fotografie. Band I-IV
Schirmer und Mosel Verlag, München 2006
ISBN 9783829602396
Gebunden, 1292 Seiten, 58,00 EUR

Klappentext

Band I-IV, 1839-1995, komplett in einem Band. Herausgegeben von Wolfgang Kemp und Hubertus von Amelunxen. Die vierbändige Anthologie mit Texten zur Theorie der Fotografie enthält alle wichtigen Äußerungen, Definitionen und Standortbestimmungen von den Anfängen des Mediums im frühen 19. Jahrhundert bis in unsere digitale Gegenwart. Gesammelt sind hier Texte, die den jeweiligen Stand der Diskussion reflektieren, die zu ihrer Zeit maßgeblich, auch wegweisend waren für die theoretische Aufarbeitung und die ästhetische Entwicklung eines Bildmediums, das seit seiner Erfindung im Jahr 1839 die Welt und unsere Wahrnehmung von ihr radikal veränderte. Die insgesamt 175 Texte von Naturwissenschaftlern, Philosophen, Literaten, Kulturtheoretikern, Kunstkritikern und Fotografen geben, von Kommentaren der Herausgeber begleitet, einen umfassenden Einblick in die Theoriegeschichte der Fotografie; sie erhellen die historischen und aktuellen Zusammenhänge und sind ein unschätzbarer Fundus an Meinungen, Information und anregenden Denkpositionen.

Im Perlentaucher: Rezension Perlentaucher

Die vier Bände wird kaum jemand auf einen Satz lesen, aber es macht großen Spaß darin zu blättern. Natürlich bleibt man hängen bei den Großmeistern der Fototheorie, bei Baudelaire, Stieglitz, Hine, Strand, Teige, Rodtschenko, dessen Plädoyer für den Schnappschuss (mehr) - aus dem Jahre 1928 - daran erinnert, wie alt unsere gegenwärtigen Auseinandersetzungen sind -, Kracauer, Hausmann, Benjamin - der sich in dieser Sammlung viel weniger originell ausmacht als in den seine Texte analysierenden philosophischen Seminaren -, Sternberger, Man Ray, Adams, Bazin, Cartier-Bresson, Barthes, Bourdieu, Sontag - wie wenig Frauen in dieser Sammlung sind! - bis zu Flusser, Schmid, Gerz, Crimp, Baudrillard, Derrida, Virilio, Metz. Man blättert durch diese Bände und erstmals wird einem klar, was fehlt...
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