Mit 130 schwarz-weiß und 30 farbigen Abbildungen. "Ein Gefangener hatte in drei Jahren etwa zweitausend Peitschenhiebe erhalten. Sein Rücken schien gänzlich ohne Fleisch zu sein, seine Schulterblätter lagen frei und wirkten wie poliertes Elfenbein." Dies berichtet ein Augenzeuge Anfang des 19. Jahrhunderts von der britischen Insel Norfolk im Pazifik. Geprügelt wurde damals überall, ob in der Schule, beim Militär, auf den Sklavenplantagen oder eben in Gefängnissen. Der Strafvollzug auf Inseln nimmt dabei eine Sonderstellung ein - er ist einer der härtesten, den die Zivilisationsgeschichte kennt. Populär geworden sind die Sträflingsinseln vor allem als Gegenstand romantischer Mythen und Legenden, man denke an "Papillon" oder den "Grafen von Monte Christo". Hier werden erstmalig mit dokumentarischem Anspruch hundertfünfzig Inseln beschrieben, auf die Verbannte, Häftlinge und Deportierte geschickt wurden und werden.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie…