Die rund 150 Briefe dieses Bandes dokumentieren die 4 ersten Ehejahre Humboldts, die er zunächst in ländlicher Zurückgezogenheit, im letzten Jahr im täglichen Umgang mit Schiller in Jena verbringt. Hauptthemen sind Staatstheorie, Griechisch-Studien, Ästhetik, die in Briefen an Gentz, F. A. Wolf, C. G. v. Brinkman und Chr. G. Körner u. a. behandelt werden. In diesen Band fällt auch der Beginn der Korrespondenz mit Schiller und Goethe.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.01.2016
Die von Philip Mattson herausgegebenen Briefe Wilhelm von Humboldts aus den Jahren 1791 1795 liest Jens Grandt mit Gewinn. Bedeutung für heutige Leser hat die Korrespondenz laut Rezensent durch ihre philosophischen Passagen über Selbstverwirklichung. Als anregendes Zeugnis der Klassik taugt Grandt Humboldts Beschäftigung mit Kant, Fichte und Schlegel und seine Korrespondenz mit Schiller und Goethe. Die Inhaltsangaben des Herausgebers helfen dem Rezensenten dabei, sich diese Dokumente zu erschließen. Als einem widersprüchlichen Menschen, der durch starken Willen Sinn und Gestalt herzustellen sucht, begegnet Grandt dem Autor in diesen Briefen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…