Wilfried Dickhoff

Für eine Kunst des Unmöglichen

Cover: Für eine Kunst des Unmöglichen
Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2001
ISBN 9783462029895
Broschiert, 457 Seiten, 30,12 EUR

Klappentext

Für Charles Baudelaire sollten Texte zur Kunst "passioniert, parteiisch und politisch" sein. Eine dem entsprechende Kunstkritik hat in Deutschland keine Tradition. Wilfried Dickhoffs überprüft hier die Kunst auf ihre Verantwortlichkeit, Eigenständigkeit und Widerständigkeit hin. Er gehört zu den Kritikern und Kuratoren, die an dem Entscheidungsprozess darüber, was Kunst sein könnte, aktiv teilnehmen."Für eine Kunst des Unmöglichen" bietet damit auch Einblicke in das für Außenstehende oft uneinsehbare komplexe Geflecht aus Künstlern, Kritikern, Buch- und Ausstellungsmachern, Galerien, Handel und Museen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.08.2001

Barbara Bastings Einblick in ihre Rezensionspraxis, den sie anhand der vorliegenden Neuerscheinung zur Kunstkritik erlaubt, ist nur auf den ersten Blick vergnüglich. Auf den zweiten Blick wird ihre Verzweiflung angesichts der "stilistische(n) und intellektuelle(n) Höhenlage des Autors" nur allzu deutlich. Ein Klima, in dem der Rezensentin die Luft zu dünn wird: "furchterregende Sätze im Innern, (...) dreiste Einschüchterungsprosa und geistige Hochstapelei, für die der Kunstbetrieb ein dankbarer Abnehmer ist." Erschreckend sei, dass der Autor in Kunstkreisen so anerkannt ist und mit so zahlreichen Veröffentlichungen glänze. Der Titel von Wilfried Dickhoffs "versammelte(n)" Schriften "Für eine Kunst des Unmöglichen" sei Programm - wenn auch von Verlag und Autor ungewollt: Nicht nur das Buch, der aufgeblasene Stil, die aufdringliche Gelehrtheit, sondern auch die "Kunst, den Band zu rezensieren, erscheint uns unmöglich."

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