Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.02.2004
Dieser Querschnitt von mehr als dreißig Texten aus dem Lebenswerk des 2001 gestorbenen Kunsthistorikers Ernst Gombrich schafft ein überzeugendes Porträt des Autors, lobt Claudia Lanfranconi. Für sie zeigen die verschiedenen Texte, dass Gombrich stets für ein breites Publikum und keineswegs für eine "akademische Fachelite" schrieb, und sie hebt angetan die durchweg "klare Sprache" und Leserfreundlichkeit der Aufsätze hervor. Außerdem betont die Rezensentin, dass die Thesen des Autors immer noch "wissenschaftlich relevant" sind, auch wenn sie zum Teil bereits vor über 40 Jahren entstanden sind. Auch die "autobiografische Skizze", die in diesem Sammelband enthalten ist, hat ihr gut gefallen, weil sie in Lanfranconis Augen deutlich macht, wie eng die verschiedenen Lebensstationen Gombrichs mit der Entwicklung seiner wissenschaftlichen Thesen verbunden waren.
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