Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.08.2004
Dieser Band folgt einem vor zwanzig Jahren schon erschienenen mit dem Titel "Aufklärung und Vorurteilskritik". Was darin fehlte, soll sich nun hier finden: eine vorurteilslose Untersuchung von Fragen der Geschlechterdifferenz. Der "upj" zeichnende Rezensent freilich, der sich kurz, aber bündig fasst, findet das, was der nun emeritierte Professor auszubreiten hat, eher lächerlich. Schon die Einleitung, die die mit der Frage befassten Philosophinnen "selbstherrlich" als "parteiisch" abkanzelt, hat ihm gar nicht behagt. Weiter gehe es dann in "in alter deutscher Philosophieprofessorenmanier" - und die so gewonnenen Erkenntnisse findet "upj" im besten Falle "wahr, wenngleich unklar".
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