Ein Roman aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz. Aus dem Zamonischen übertragen und illustriert von Walter Moers. Hildegunst von Mythenmetz kehrt zurück in die 'Stadt der Träumenden Bücher' Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.
Rezensentin Katharina Granzin nimmt sich die an einer Stelle im Roman geäußerte, deftige Warnung eines zamonischen Puppenspielers, eine auf die "Kritikerzungen" gemünzte Abwandlung von Francois Villons "Die Ballade von den Lästerzungen", sehr zu Herzen und druckst nach viel Inhaltsangabe etwas verlegen herum: Zwar handle es sich bei Moers' sechstem Zamonien-Roman schon um eine "groß angelegte (?) Abschweifung auf Metatextebene", die das Ende dieses Romans zumindest sprachlich mit dem Beginn des ersten Romans im Zyklus verschweiße, und interessant seien die einzelnen Episoden ja auch. Doch das Labyrinth aus dem Titel bleibt dem auf den nächsten, bereits angekündigten Band vertrösteten Leser vorenthalten, so Granzin, die um ihre Kritikerzunge fürchtet.
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