Walter Isaacson

Der wichtigste Satz der Geschichte

Wie die Unabhängigkeitserklärung der USA die Welt für immer verändert hat
Cover: Der wichtigste Satz der Geschichte
C. Bertelsmann Verlag, München 2026
ISBN 9783570106327
Gebunden, 96 Seiten, 15,00 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von  Sylvia Bieker und Henriette Zeltner-Shane. Zum 250. Jahrestag der USA - Der Satz, der die amerikanische Demokratie zum Leben erweckte"We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness." In seinem neuen Buch unternimmt Bestsellerautor Walter Isaacson eine faszinierende Tiefenbohrung in die Entstehung eines der revolutionärsten Sätze der amerikanischen Geschichte: "Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet wurden, wozu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören." Im Sommer 1776 von Thomas Jefferson formuliert und dann von Benjamin Franklin und John Adams überarbeitet, bildet dieser Kernsatz der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung das Fundament der jungen amerikanischen Republik.Wort für Wort legt Isaacson die Genialität dieses Satzes frei und beleuchtet die damals radikalen Ideen, die ihm zugrunde liegen. Brillant erklärt er, wie dieser Satz entworfen wurde und wie er über die nächsten Jahrhunderte Einheit, Gleichheit und das fortdauernde Versprechen Amerikas inspirierte. Anlässlich des 250. Jahrestages der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung zeigt einer der profiliertesten Kenner der amerikanischen Geschichte, welche Kraft noch immer in diesen Worten und Werten liegen. Und er macht deutlich, warum sie gerade jetzt unverzichtbar sind.

Rezensionsnotiz zu Die Welt, 04.07.2026

Welcher ist der wichtigste Satz der Geschichte, auf den der Titel des Buches Walter Isaacsons anspielt? Jener Satz in der amerikanischen Verfassung, lesen wir bei Rezensent Alan Posener, der mit den Worten "Wir halten diese Wahrheiten für offenkundig" beginnt und das "Streben nach dem Glück" als Grundlage menschlichen Zusammenlebens beschreibt. In Isaacsons Buch über eben diese Verfassung kann man nun nachlesen, dass der universelle Anspruch dieses und anderer Sätze in dem Schriftstück zwar in einem Widerspruch stand zur männlich dominierten Sklavenhaltergesellschaft, der die Verfasser angehörten; dass er sich historisch aber in der Tat als wirkmächtig und wichtig erwiesen hat, etwa wenn er später von Bürgerrechtlern aufgegriffen wurde. Auch heute lohnt es sich an die Verfassung zu erinnern, findet Isaacson, wenn in Zeiten von Trump Libertäre den Staat nur noch als Bedrohung wahrnehmen und nicht mehr, wie die Verfassungsväter, als eine notwendige Einrichtung, die es auch den Schwächeren ermöglicht, nach Glück zu streben. All das hat man, freut sich der mit Isaacsons Überlegungen sympathisierende Rezensent, "an einem Nachmittag" gelesen.

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