Gegenstand des Buches ist die Antikerezeption in der deutschen Literatur von der Mitte des 15. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Es ist weniger auf die Nachwirkung als auf die Rezeption hin ausgerichtet, fragt also nicht so sehr nach Quellen und Einflüssen als vielmehr nach den Funktionen antiker Sujets innerhalb der jeweiligen geschichtlichen Situation und poetischen Konzeption, ohne dass jedoch die Spezifika des antiken "Erbes" ausgeblendet werden. Die Arbeit ist chronologisch aufgebaut und werkorientiert, so dass die einzelnen Autoren jeweils im Zusammenhang behandelt werden. Zu Beginn eines jeden Kapitels wird über den jeweiligen historischen, sozialen und intellektuellen Kontext der beschriebenen Epoche informiert.
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