Christoph Höcker

Metzler Lexikon antiker Architektur

Cover: Metzler Lexikon antiker Architektur
J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2004
ISBN 9783476019677
Gebunden, 332 Seiten, 49,95 EUR

Klappentext

Das Colosseum, der Parthenon oder Pompeji sind eindrucksvolle Zeugnisse antiker Baukunst. Unter welchen sozialen, politischen und ökonomischen Bedingungen sind sie entstanden? Welche architektonischen Formen liegen ihnen zugrunde? Welche Technik nutzten die Baumeister? Die eingängigen Artikel sind durch Verweise miteinander verbunden. Mosaikartig lassen sie ein modernes Bild der antiken Architektur und ihrer Forschungsgeschichte entstehen und erfüllen die Antike wieder mit Leben.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.02.2005

Als "sachlich spannend" und "begrifflich hilfreich" lobt Rezensent Michael Siebler dieses "Lexikon antiker Architektur", das Christoph Höcker, Archäologe und ausgewiesener Kenner der antiken Architekturgeschichte, nun vorgelegt hat. Höcker konzentriere sich auf die griechische und die römische Architektur zwischen 900 vor Christus und 500 nach Christus, erwähne aber auch die vorderasiatische, minoische oder ägyptische Baukunst, wenn sie für das Verständnis des Stichwortes oder die beschriebene Entwicklung nötig seien. Er berücksichtige die antiken Bauwerkzeuge ebenso wie die Fenster und deren Funktion, den Kuppelbau und das Mauerwerk, die Fugenkonkordanz und das Theater, den Palast und die Zementbauweise, die Wasserversorgung oder den Städtebau. Siebler hebt hervor, dass sich die Texte auf publizierten Forschungen gründen und den aktuellen Stand der Forschung wiedergeben. Mutmaßungen blieben außen vor, auf Forschungskontroversen werde hingewiesen. Auch die Benutzerfreundlichkeit des Lexikons ist ihm ein Lob wert. Eine weitere Stärke des Werkes sieht er darin, dass Höcker mit der Abfassung zahlreicher längerer Kernartikel etwa zu "Bauwesen", Städtebau", "Architektur" oder "Tempel" dem Konzept des im gleichen Verlag erschienenen Nachschlagewerks "Der Neue Pauly" folgt. Damit gebe er nicht nur einen gut lesbaren Überblick zum jeweiligen Thema, sondern schaffe zum Verständnis notwendige Verbindungen zwischen einzelnen Themen und gebe entsprechende Verweise auf weiterführende beziehungsweise erklärende Sachartikel.
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