Henning Ottmann

Geschichte des politischen Denkens in vier Bänden

Band 1: Die Griechen. Halbband 1: Von Homer bis Sokrates
J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2001
ISBN 9783476016300
Kartoniert, 267 Seiten, 20,35 EUR

Klappentext

Dichter und Historiker, erste Philosophen und große Redner, die Dichter der Tragödie und der Komödie, die Sophisten und Sokrates - die griechische Entdeckung der Politik und der Demokratie hat sich aus vielen Erfahrungen und Reflexionen einer Kultur gespeist, deren Geheimnis eine eigentümliche Mischung von Gleichheit und Exzellenz, von Agon und Maß gewesen ist. Im Zentrum der Analyse steht die Geburt der politischen Philosophie bei Sokrates sowie die politische Philosophie der Klassiker Platon und Aristoteles. Doch auch die Epiker und die Lyriker, die Tragödien- und Komödiendichter sowie die Historiker und die Redner werden im Hinblick auf das politische Denken, das sich in ihren Werken artikuliert, mit erfasst.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 22.12.2001

Dies sind die ersten Bände eines, wie Karl-Heinz Nusser findet, "grandiosen Unternehmens": Henning Ottmann plant eine "Bestandsaufnahme" des westlichen politischen Denkens. Erstmals geraten bei ihm, lobt Nusser, sämtliche wichtigen Institutionen, Ideen und Kulturen in den Blick. Die Klassiker - von den Vorsokratikern bis Aristoteles - haben dabei einen wichtigen Platz, gleichzeitig geht es aber auch um die Darstellung der "politischen und sozialen Krisen". Der Rezensent kapituliert vor der Aufgabe, die "Fülle des enzyklopädischen Wissens" des Autors auch nur andeutungsweise zu vermitteln. Er kann nur feststellen, dass die antiken Denker in "einen umfassenden Diskurs" gestellt werden. Und eines steht für Nusser außer Zweifel: "Man darf auf die Fortsetzung dieser Bände gespannt sein."
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