Vanja Hug

Die Eremitage in Arlesheim

Ein Englisch-Chinesischer Landschaftsgarten der Spätaufklärung. Zwei Bände
Cover: Die Eremitage in Arlesheim
Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2009
ISBN 9783884622704
Gebunden, 743 Seiten, 96,00 EUR

Klappentext

Mit zahlreichen zum Teil farbigen Abbildungen. Die Eremitage in Arlesheim ist heute der größte Landschaftsgarten der Schweiz. Die vorliegende Publikation hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese kulturhistorisch bedeutsame Gartenanlage erstmals gründlich wissenschaftlich zu erforschen. Dadurch sollen einerseits die Voraussetzungen für eine fachgerechte Restaurierung der Eremitage geschaffen werden, und andererseits wird angestrebt, ihr wieder ein wenig von dem internationalen Ruf zurückzugeben, den sie vor gut 200 Jahren genoss. Es wird die Entwicklung der Eremitage im Zeitraum von ihrer Eröffnung 1785 bis zum Verkauf durch die Gründerfamilie 1844 nachvollzogen. Dieser Vorgang beinhaltet nicht nur die genaue Untersuchung der äußeren Beschaffenheit der jeweiligen Gartenbestandteile, sondern vor allem auch die Analyse ihres inneren Gehaltes.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 09.06.2009

Ach, lesend sich ergehen und ergötzen! Thomas Freivogel gerät ins Schwärmen bei dieser zweibändigen Publikation über die Arlesheimer Eremitage. Zwar war ihm der Landschaftsgarten im Basler Umland bis dato durchaus nicht unbekannt, eine würdigende Darstellung, wie sie Vanja Hug in diesen auf ihre Dissertation zurückgehenden Bänden präsentiert, fehlte ihm aber noch zum Glück. Und was für ein Glück das ist! Freivogel singt in den höchsten Tönen von der Materialfülle und deren formbewusster Bändigung durch die Autorin. Begriffsklärungen, akribische Vorstellung von Personen, Geschichte, Planung, Typologie des Gartens bilden den analytischen Teil, von dem aus Freivogel weiterfliegt zu einem voluminösen Anhang. Hier stößt er nicht nur auf Reiseberichte, Grafiken und deren Kommentierung, Register, Indices, sondern erhält von Hug auch gartendenkmalpflegerische Unterweisung. All dieses und die rund 5000 Fußnoten machen dem Rezensenten die Lektüre zu einem unvergesslichen Erlebnis.
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