Das erste Russland-Buch ohne Bären und Balalaikas!
Was ist Propaganda, was ist echt? Über keinen Teil der Erde ist die Informationslage verwirrender als über Russland. Da hilft nur: hinfahren und sich sein eigenes Bild machen. Zehn Wochen lang sucht Stephan Orth zwischen Moskau und Wladiwostok nach kleinen und großen Wahrheiten. Und entdeckt auf seiner Reise von Couch zu Couch ein Land, in dem sich hinter einer schroffen Fassade unendliche Herzlichkeit verbirgt.
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Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.03.2017
Rezensent Stefan Fischer lernt Russland auf eine etwas andere Weise kennen mit Stephan Orths Reisebericht. Doch nicht von der Couch aus, sondern offen und neugierig, versichert Fischer, versucht der Autor unter die Oberfläche der Dinge zu gelangen, wenn er vom Kaukasus bis nach Dagestan reist, auf die Krim oder nach Inguschetien. Kurioses und Aufschlussreiches versammelt das Buch laut Fischer gleichermaßen. Der Rezensent erfährt etwas über die Bedeutung der Krim-Annexion für das russische Selbstwertgefühl, aber auch, wie einfach das kompliziert Scheinende in Russland oft tatsächlich ist. Ein mitunter politischer Reisebericht, der sich vor Verallgemeinerungen hütet und nicht aufs Ganze zielt, aber dennoch einen Eindruck von der russischen Wirklichkeit vermittelt, erklärt der Rezensent.
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