Polizei und Polizeiarbeit von 1933 bis 1945 und von 1945 bis 1949 - wie haben sie sich verändert durch die großen Einschnitte am Anfang und am Ende des NS-Regimes/ nach der Machtergreifung, nach dem Zusammenbruch und während der Besatzungszeit? Welche Kontinuitäten und Brüche gab es ? Blieb vieles beim alten oder kam es zu grundlegenden Veränderungen des Polizeipersonals sowie des Verständnisses von Polizeiarbeit? Linck untersucht die Veränderung von Polizei und Polizeiarbeit am Beispiel der Polizei in Flensburg während des Nationalsozialismus und der nachfolgenden Besatzungszeit bis zur Gründung der Bundesrepublik. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen dabei die großen Umbrüche 1933 und 1945 und die Fragen nach der jeweiligen Veränderung des Polizeipersonals sowie des Verständnisses von Polizeiarbeit.
Der Rezensent Thomas Morlang hat die Studie von Stephan Link über die Flensburger Polizei in den Jahren 1933 bis1949 gründlich gelesen. Und sie scheint ihm gut gefallen zu haben. Jedenfalls enthält er sich jeglicher Kritik und unterrichtet stattdessen den Leser ausführlich über die zentralen Ergebnisse der Untersuchung. Fazit: die Deutsche Polizei sei gekennzeichnet gewesen von einem Ordnungsdenken, das sich erst sehr langsam zugunsten einer Verpflichtung gegenüber demokratischen Grundsätzen verändert habe, meint Morlang.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.01.2001
Der Rezensent Thomas Morlang hat die Studie von Stephan Link über die Flensburger Polizei in den Jahren 1933 bis1949 gründlich gelesen. Und sie scheint ihm gut gefallen zu haben. Jedenfalls enthält er sich jeglicher Kritik und unterrichtet stattdessen den Leser ausführlich über die zentralen Ergebnisse der Untersuchung. Fazit: die Deutsche Polizei sei gekennzeichnet gewesen von einem Ordnungsdenken, das sich erst sehr langsam zugunsten einer Verpflichtung gegenüber demokratischen Grundsätzen verändert habe, meint Morlang.
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