Die Beiträge dieses Bandes machen mit zentralen Aspekten des umfangreichen Werks von Jürgen Habermas vertraut: Rechts- und Moraltheorie, Wissenschafts- und Erkenntnistheorie, normative Grundlagen der Gesellschaftstheorie, Kritik- und Emanzipationsbegriff, Rezeption von Handlungstheorie, Pragmatismus und Psychoanalyse. Gemeinsam ist den Beiträgen ihr Rückbezug auf das vor 30 Jahren erschienene Buch "Erkenntnis und Interesse". Der Band verdeutlicht die innovativen Aspekte der Theorieentwicklung von Habermas für die Grundlegung der Sozialwissenschaften. Mit Beiträgen von T. Blanke, J. Bohmann, W. Detel, P. Dews, H.-J. Giegel, A. Honneth, C. Larmore, A. Thyen, J.A. Schülein, U. Oevermann, W. Outhwaite, B. Peters, M. Power und M. Sukale.
Martin Seel "verschafft" die vorliegende "voluminöse Sammlung" des Habermas gewidmeten Freiburger Forums das "Vergnügen", einen kurzen Kommentar Habermas zu seiner Veröffentlichung "Erkenntnis und Interesse" zu lesen. Nach einem Referat der Ausführungen Habermas erfahren wir, dass Habermas "in seiner unbegeisterten Lektüre am Ende doch zu einem positiven Resümee" kommt. Schön gesagt, aber worin liegt da das Vergnügen? Leider erfahren wir auch nicht, ob die weit aus umfassendere Anzahl der anderen Beiträge dieses Sammelbandes dem Rezensenten ein ebensolches "unbegeistertes" Vergnügen geboten haben.
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