Träume sind der verborgene Teil unseres Selbst. Aber in einer zunehmend hektischen Welt haben wir den Zugang zu unseren nächtlichen Erlebnissen verloren - und Sehnsucht danach, ihn zurückzugewinnen. Stefan Klein stellt die Faszination, die Träume seit jeher auf uns ausgeübt haben, in den Rahmen der neuesten Wissenschaft. Mit Hirnscans und riesigen Traumdatenbanken hat sich diese in den letzten Jahren völlig neue Wege zu unserem Bewusstsein gebahnt. Stefan Klein zeigt uns, was Träume uns wirklich sagen, wie sie uns neue Einsichten und Horizonte eröffnen und wie wir sie als mentales Training nutzen können.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 26.11.2014
Arno Widmann liiiebt dieses Buch. Er kann es gar nicht oft genug sagen. Was liebt er denn so daran? Seine Klarheit einerseits, dann auch seinen Verstand. Stefan Kleine schreibt darin über Träume, ihre verschiedenen Ausprägungen und Bedeutungen und den Wandel, dem sie unterworfen sind. Über den Zusammenhang von Familienschlafzimmern, Durchschlafen und Traumintensität und Traumerinnerung etwa erfährt Widmann hier nie Vernommenes. Die großen Sprünge des Autors, etwa vom träumenden Ich zum Elentarteilchen, liebt Widmann natürlich auch.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.10.2014
Rezensentin Petra Gehring mag dem Autor nicht folgen, wenn er den Traum etwas platt als kreatives Potenzzentrum verkauft, das wir uns nur erschließen müssen, um noch effizienter zu leben. Glücklicherweise bietet das Buch des Wissenschaftsjournalisten Stefan Klein auch harte Fakten, meint Gehring. Und hier überzeugt der Autor die Rezensentin mit aktuellen Ergebnissen aus der Forschung, gepaart mit Lesbarkeit. Gern folgt sie Kleins Dramaturgie durch die verschiedenen Schlafphasen, staunt über Alltagsbeispiele für Traumzusammenhänge und Vergleiche, die das Gehirn als Theater erscheinen lassen. Etwas schwieriger wird das Verständnis laut Rezensentin, wenn der Autor den Bewusstseinsbegriff dehnt und Traum und Realität einander annähert.
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…