Über 2800 Stichworte, 1000 Abbildungen und rund 500 Künstlerbiografien. Seemanns Lexikon der Skulptur liefert Informationen über bildhauerische Sujets im Wandel historischer Stile, erklärt Werktechniken sowie ikonografische und formale Termini aus dem weiten Gebiet der Skulptur. In Kurzbiografien werden fast 500 Stein- und Holzbildhauer, Erzbildner und Kunsthandwerker, Avantgarde- und Objektkünstler von der Antike bis zur Gegenwart sowie zahlreiche herausragende Werke plastischer Kunst vorgestellt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.10.2007
Durchwachsen scheint Rezensent Andreas Strobel dieses Lexikon der Skulptur, das Stefan Dürre vorgelegt hat. Er findet in dem Band zwar die Geschichte dieser Gattung von der Steinzeit bis zur Gegenwart, dazu Fach- und Stilbegriffe in Hülle und Fülle sowie Biografien der Künstler. Aber die Darstellung fällt zu seinem Bedauern aus Platzgründen zumeist überaus knapp und oft auch reichlich flach aus. Er kritisiert außerdem, dass die außereuropäische Kunst, obschon angesprochen, völlig unterbelichtet bleibt. Hervorragend gefallen haben ihm demgegenüber die gründlichen und anschaulichen Beschreibungen von technischen Belangen und Verfahren. Er macht dafür die Ausbildung des Autors verantwortlich, der nicht nur Kunsthistoriker, sondern auch Steinmetz ist. Das Buch wäre in seinen Augen sicher befriedigender ausgefallen, hätte Dürre Geschichte der Bildhauertechniken geschrieben.
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