Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.09.2008
Kursorisch erzählt die Rezensentin Camilla Blechen die Lebens- und Werkgeschichte des bedeutendsten deutschen Tierbildhauers der Moderne, August Gaul. Das vorliegende Buch imponiert ihr als Versuch, die Originale des Meisters von den nach Gauls frühem Tod angefertigten unlimitierten Reproduktionen zu trennen und den leichtfertigen Umgang mit dem Nachlass des Künstlers zu beleuchten. Blechen zeigt sich beeindruckt von der Akribie der Autorin Josephine Gabler, durch deren Mühe der Werkkatalog hier um 50 Nummern anwächst und Licht auf die Besitzverhältnisse fällt. Die Rezensentin ist um so mehr angetan, als sie um die schwierige Informationslage weiß und die Unüberschaubarkeit betreffend Anzahl und Motive der Reproduktionen.
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