Herausgegeben von Helmut Friedel. Thomas Theodor Heine ist vor allem als Mitbegründer und wichtigster Ideengeber der satirischen Zeitschrift `Simplicissimus` bekannt geworden. Von etwa 1900 bis 1933 in Deutschland überaus populär, gilt er auch heute noch als einer der eigenwilligsten Karikaturisten der europäischen Kunstgeschichte. Der Band `Der Herr der roten Bulldogge` ist die erste wissenschaftliche Schilderung dieses bewegten Lebens, der Band `Der Biss des Simplicissimus` stellt Heine in seiner ganzen künstlerischen Schaffensbreite vor.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.02.2001
Annette Lettau bespricht auf knappem Raum zwei Bücher zu Leben und Werk des Simplicissimus-Zeichners, Bildkommentators, Malers und Schriftstellers Thomas Theodor Heine, wobei sie nur auf die Biografie im Einzelnen eingeht. Besser als durch den autobiografisch gefärbten "Schlüsselroman" Heines informiere die Biografie Peschken-Eilsbergers über den Zeichner, meint die Rezensentin. Sie lobt die Anschaulichkeit der Lebensbeschreibung, die sie in groben Zügen nachvollzieht, von der Kindheit im wohlhabenden jüdischen Elternhaus über das Exil bis zu seiner Nachkriegswerdegang. Dabei macht sie nicht zuletzt sein erzwungenes Exil dafür verantwortlich, dass der erfolgreiche Zeichner für den Simplicissimus "allmählich in Vergessenheit" geriet.
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