Stanislas Dehaene

Denken

Wie das Gehirn Bewusstsein schafft
Cover: Denken
Albrecht Knaus Verlag, München 2014
ISBN 9783813504200
Gebunden, 476 Seiten, 24,99 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Helmut Reuter. Noch immer müssen viele Einzelheiten endgültig bewiesen werden, aber die Wissenschaft vom Bewusstsein liefert inzwischen mehr als bloße Hypothesen. Stanislas Dehaene gibt einen aufregenden Überblick über die Fortschritte der Gehirnforschung und entwickelt eine neue, empirische Theorie wie wir wahrnehmen, fühlen, denken. Ein Schlüsselwerk über die vielfältigen Prozesse der Informationsverarbeitung, die unser Gehirn, ein in der Evolution entstandenes Netzwerk aus Milliarden Neuronen, vollbringt. Obwohl wir alle den gleichen Gesamtbestand an Neuronen haben, ist ihre jeweilige Organisation das Ergebnis einer andauernden Entwicklung, die jedes Gehirn anders formt, woraus schließlich unsere jeweils einzigartige Persönlichkeit hervorgeht.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.10.2014

Aufmerksame, also bewusste Lektüre führt bei diesem Buch des Psychologen Stanislas Dehaene zu starken Erkentnissen, verspricht Rezensent Helmut Mayer uns. Bewusstseinsliteratur der bunten, heißt popularisierenden Sorte können wir getrost beiseite legen, meint er, und empfiehlt stattdessen Dehaenes Versuch, die neuronalen Mechanismen an der Basis unseres Denkens festzustellen, sowie seine These, wonach die spontane Interaktion kortikaler Netzwerke am Anfang bewusster Verarbeitung steht. Klingt für Mayer zwar vertraut, steht bei Dehaene jedoch auf einer den Rezensenten überzeugenden soliden empirischen Basis mit allen Vorzügen praktischer klinischer Anwendbarkeit.
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