Aus dem Amerikanischen von Petra Foede. Herausgegeben von Petra Foede und Rainer Zenz. Solomon Northup war ein freier Bürger des Bundesstaats New York, als man ihn kidnappte und am Red River in Louisiana in die Sklaverei verkaufte. Dort wurde er zwölf Jahre getrieben, ausgepeitscht und von brutalen Plantagenbesitzern herumgestoßen bis ihn ein Freund aus dem Norden rettete und mit seiner Familie zusammenführte. Seine Erinnerungen von 1853 sind ein Zeugnis der Grausamkeit der Sklaverei.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.03.2014
Lothar Müller gibt dieser E-Book-Ausgabe der Memoiren von Solomon Northup den Vorzug vor der nahezu zeitgleich im Piper Verlag erscheinenden Ausgabe. In seiner recht mageren Besprechung berichtet er von den Rivalitäten zwischen den beiden Ausgaben und ihren Machern und dem Zeitdruck, der durch den Film und die Oscar-Vergabe entstand. Zum Buch selbst erklärt der Rezensent, dass ihm die der Erstausgabe von Northups Erinnerungen von 1853 entnommenen ausdrucksstarken Schwarzweiß-Lithografien und die hinzugefügten historischen Fotos gut gefallen haben. Der Geschichte des Sklaven Northup und seiner Flucht wird so eine historische Aura verliehen, meint der Rezensent. Die rasend schnell entstandene Übersetzung scheint Müller solide, Nachwort, Erläuterungen und Anmerkungen informativ und unbedingt brauchbar.
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