"So gut wie möglich Kunst (Literatur) machen, Brigitte, das ist uns aufgetragen"

Briefe von Reiner Kunze an Brigitte Reimann. Neue Rundschau 2017/4
Cover: "So gut wie möglich Kunst (Literatur) machen, Brigitte, das ist uns aufgetragen"
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2017
ISBN 9783108091125
Kartoniert, 192 Seiten, 15,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Hans Jürgen Balmes, Jörg Bong, Alexander Roesler und Oliver Vogel. Die Schriftsteller Brigitte Reimann und Reiner Kunze lernen sich Anfang der fünfziger Jahre kennen, beide sind neunzehn Jahre alt, und sie werden einander bis zu Brigitte Reimanns Tod freundschaftlich verbunden bleiben. In den hier erstmals veröffentlichten Briefen Reiner Kunzes an Brigitte Reimann aus den Jahren 1953 bis 1972 (leider sind die Briefe Brigitte Reimanns nicht erhalten) spiegelt sich die Entwicklung der beiden Künstler in einer Zeit, als die politische Fassade der DDR immer größere Risse bekommt und Reimann und Kunze zunehmend mit dem Literaturbetrieb in Konflikt geraten. So entsteht ein außergewöhnliches Zeitdokument und das Zeugnis einer besonderen Freundschaft.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 05.01.2018

Christian Eger liest die von Kristina Stella herausgegebenen Briefe und Karten Reiner Kunzes an Brigitte Reimann mit Interesse. Der kleine Kreis der DDR-Literaten scheint sich ihm zu öffnen mit den 26 aus dem Nachlass edierten Schreiben, in denen Kunze der Freundin mal forsch fürsorglich, mal herzlich ermunternd begegnet, wie Eger schreibt. Alltagsnachrichten aber auch Grundstürzendes wird laut Rezensent berichtet. Bedauernd stellt er fest, dass die Schreiben der Reimann in diesem Rundschau-Heft leider fehlen.

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