Sjoerd Kuyper

Erst wirst du verrückt und dann ein Schmetterling

(ab 13 Jahre)
Cover: Erst wirst du verrückt und dann ein Schmetterling
Gabriel Verlag, Stuttgart 2015
ISBN 9783522303941
Gebunden, 256 Seiten, 14,99 EUR

Klappentext

Aus dem Niederländischen von Eva Schweikart. "Es war ein Sonntag, an dem man sicher war, alles zu können. Fliegen zum Beispiel." Was Kos stattdessen gerade erlebt, gleicht eher einer Bruchlandung: der Herzinfarkt seines Vaters, der mehr ist als sein bester Freund, drei starrköpfige Schwestern, mit denen er das Familienhotel am Laufen halten muss. Und dann ist da noch Isabel - die hat er immer noch nicht geküsst. Er braucht dringend Auftrieb. Aber im Moment sieht es nicht danach aus ...

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.05.2015

Hochkomisch und nachdenklich machend zugleich findet Eva-Maria Magel Sjoerd Kuypers Buch, das sie Jungs und Mädchen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen ans Herz legen möchte. Das liegt an Kuypers Fähigkeit, durch wechselnde Perspektiven Jungs bzw. Mädchen ansonsten eher unbekanntes Gebiet zu erschließen. Die Geschichte um Kos und seine drei Schwestern, um einen alleinerziehenden Vater, der alles richtig machen will und sich selbst überfordert, um die Erinnerung an die tote Mutter, ein Fußballspiel und die erste Liebe erzählt der Autor laut Magel komisch, schnell, wahnsinnig unterhaltsam und mit einer Leichtigkeit, in der alles Schwere bestens aufgehoben ist, wie Magel findet.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 10.03.2015

Bestens amüsiert hat sich Roswitha Budeus-Budde mit Sjoerd Kuypers schmissigem Jugendroman "Erst wirst du verrückt und dann ein Schmetterling". Dabei greift der Autor "fast alle aktuellen Themen der Jugendliteratur" auf und serviert sie als rasant-pointierte Tragikomödie, berichtet die Rezensentin, die staunt, wie viel Humor Kuyper aus den üblicherweise mit heiligem Ernst begegneten Nöten der Teenagerexistenz zu gewinnen versteht. Schade nur, dass das in den Augen Budeus-Buddes missglückte Cover die eigentliche Zielgruppe, nämlich Jungen, nicht ansprechen wird, bedauert die Rezensentin.
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