Herausgegeben von Kathrin Mosler. Mit 64 s/w und 174 Farbabbildungen. Mit Beiträgen unter anderen von Silvia Bovenschen, Klaus Reichert, Gisela von Wysocki und Sarah Schumann.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Eine der frühesten Arbeiten von Sarah Schumann ist eine Fotocollage in schwarz-weiß aus dem Jahre 1960. Eine Straße, ein Platz, das Pflaster aufgerissen. Darunter liegt in Cinemascope, das Bild beherrschend, das Gesicht der Künstlerin. Dicke Wimperntusche, schön geschwungene Brauen und ein voller, leicht lächelnder Mund. Jahre später müssen die an etwas Ähnliches gedacht haben, die als Prinzip Hoffnung ausgaben: "Unter dem Pflaster liegt der Strand." Ihre jüngsten Arbeiten sind plakative starkfarbige Madonnen (117x96 cm). Es ist interessant diesen Band "Sarah Schumann Werke 1958-2002" sich anzusehen. Es steckt in diesen scheinbar so privaten Bildern so viel Gegenwart, so viel der jeweiligen Gegenwart, dass es - für die über fünfzigjährigen Schauer und Leser - auch ein Gang durch die eigene Geschichte ist... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
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