Ross Thomas

Der Yellow-Dog-Kontrakt

Thriller
Cover: Der Yellow-Dog-Kontrakt
Alexander Verlag, Berlin 2010
ISBN 9783895812255
Kartoniert, 272 Seiten, 14,90 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von S, Diedrich, G. Haefs und E. Massmann. Der bekannte Gewerkschaftsboss Arch Mix ist spurlos verschwunden. Als Ermittlungen von FBI und CIA scheinbar erfolglos bleibe, wird der frühere Wahlkampfberater Harvey Longmire von einer neugegründeten Organisation, die sich der Aufdeckung von Verschwörungen verschrieben hat, hinzugezogen. Auf seinen Nachforschungen im Washington kurz nach der Watergate-Affäre gerät er in ein raffiniert gesponnenes Netz politischer Intrigen und Verschwörungen, das sich nicht nur auf Gewerkschaften, sondern auch auf die kommenden Wahlen auszuwirken droht. Doch wer steckt dahinter?

Im Perlentaucher: Wer öffnet heute noch nackt die Tür?

Überhaupt erinnert "Yellow Dog" daran, wie schnell, geistreich und witzig Politthriller einmal waren. Und wie glamourös, lässig und sexy das heruntergekommene Washington der 70er Jahre war. Thekla Dannenberg in Mord und Ratschlag

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.12.2010

Hannes Hintermeier liebt den Hardboiled-Stil von Ross Thomas' Polit-Thriller. Lakonisch, plotlastig, ohne bündiges Ende, aber durchaus mit Interesse für das Innenleben der Figuren und für Details - so kennzeichnet er Thomas' Größe als Thriller-Autor. Dem Alexander Verlag ist er sichtlich dankbar für eine Neuauflage nicht nur dieses Textes um Intrigen und Verschwörungen zwischen Geheimdiensten, Politik und Gewerkschaften im Washington kurz nach der Ära Nixon. Einen Helden, wie den in dieser Geschichte auftretenden hedonistischen Ermittler Longmire, der die Arbeitsweise des kombinierenden Nachdenkens noch beherrscht, trifft Hintermeier leider nur noch selten.
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