Roman Jacobson erinnert sich an seine Begegnungen mit Majakowski, Chlebnikov und anderen Futuristen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 21.02.2000
Norbert Wehr ist äußerst angetan von den Erinnerungen des Sprachwissenschaftlers Roman Jacobson an seine Begegnungen mit den russischen Futuristen. Im Mittelpunkt stehe Wladimir Majakowski, dessen Bild Jacobson "aus vielen kleinen, mit zahlreichen unbekannten Details gespickten Splittern" zusammensetze. Wehrs große Sympathie für den Autor und die Epoche ist unverkennbar, mit konkreten Auskünften zum Buch ist er jedoch ein wenig knapp: Ein Beispiel für so ein unbekanntes Detail nennt er leider nicht. Abschließend bedauert Wehr, dass "die bewundernswürdige Verlegerin der Friedenauer Presse", Katharina Wagenbach-Wolff, es versäumt hat, dem Band einige frühere Texte von Jacobson beizugeben, etwa seine Briefe an Elsa Triolet, seine Gedichte und die Essays, die er bereits früher über Chlebnikov und Majakowski geschrieben hat.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Daniel Kehlmann: Afrika Im Winter 1884 versammeln sich auf Einladung Bismarcks die großen Mächte zu einer Konferenz, auf der ein ganzer Kontinent mit all seinen Reichtümern aufgeteilt werden soll:… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…