Wir alle haben über unsere Soziale Marktwirtschaft viel geredet, aber zu wenig über sie nachgedacht, über ihre Begründung, über die Voraussetzungen ihres Funktionierens und schließlich über die Grenzen ihrer Funktionsfähigkeit. Kurzum, es fehlt die gedankliche Klarheit, ohne die ihre Zukunft nicht gesichert werden kann. Roman Herzog gibt in diesem Buch Antworten auf Fragen, die sich für Anhänger wie für Kritiker unserer Wirtschaftsordnung gerade jetzt stellen müssen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.03.2010
Wer sichert die Zukunft? Fragen wie diese interessieren den Rezensenten brennend. Das Buch des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog bietet Antworten jenseits von Wahlumfragen und Tagesgeschäft, meint Karl-Rudolf Korte und weist auf die umgangssprachliche Formulierung von Herzogs Bekenntnis zur Sozialen Marktwirtschaft und dem Versuch einer Entschlackung dieser Idee hin. Ein Buch für viele Leser also, mit hermeneutischem Verstand verfasst, so teilt uns Korte mit. Dass Herzog hilft, ethische Maßstäbe zur Gestaltung und Bewertung der Demokratie zu entwickeln, hält Korte für bedeutsam.
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