In einem römischen Vorort, ein paar Tage vor Weihnachten. Die neunjährige Loredana Felice macht sich auf den Schulweg. Es ist ein besonderer Tag. Die Lehrerin hat eine Klassenfahrt in den Vatikan geplant. Dort angekommen verirrt sich das Kind in den päpstlichen Geheimbezirk und steht plötzlich vor Papst Silvester IV. Es entspinnt sich ein Gespräch zwischen den beiden ungleichen Menschen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 27.04.2002
Der Titel von Werner Jungs Rezension sagt eigentlich schon alles: Vollbeschränktes Glück. Das ist seiner Meinung nach das einzige, was man diesem Roman eventuell und mit viel Wohlwollen abgewinnen könnte, mehr nicht. Es gibt hier nichts Neues, Interessantes oder etwas, das Anlass zu einer Diskussion bieten könnte, so der Rezensent. Und die Moral von der Geschicht?, in der ein kleines Mädchen den Papst trifft, sei auch ziemlich abgedroschen: Die Außenwelt ist schlecht und finster; wahres Heil findet man nur im Inneren. Alles, was dem Rezensenten beim Leser wirklich ins Auge gesprungen ist, ist: Kitsch. Und das anscheinend in rauen Mengen. Der Satz seiner Rezension, der seine Ansichten zum neuesten Buch des Autors von "Schlafes Bruder" wohl am besten zusammenfasst: "Oje, oje, oje".
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