Dieses Buch beleuchtet zahlreiche Aspekte des innovativen künstlerischen Schaffens von Rene Polesch und versammelt neue Stücke, eine umfangreiche Einführung in die Arbeitsweise des Künstlers, Essays, Interviews, biographische Angaben und ein Werkverzeichnis.
Ekkehard Knörer möchte wissen, ob das geht, Pollesch im Buch. Und wie das geht! Den großen "Kinoeinbringer" Pollesch kann Knörer naturgemäß nicht ganz so gut "nachlesen" wie den großen Theorieeinbringer, doch das ist nicht schlimm. Dem Band liegt ja eine DVD bei, und der charakteristische Pollesch-Sound geht dem Rezensenten beim Lesen rein wie "Songtextmusik". Der Genuss an den Kollisionen von Hoch- und Gossensprache bleibt Knörer also erhalten. Niveauvolles Amüsement, wie er uns versichert. Doch nicht nur. Bei diesem Autor kommt immer auch ins Spiel, und da hat der Leser selbst seinen Auftritt, meint Knörer: Das Tragische. Des Wissens um die eigene Rolle in der "Kulturbetriebsscheiße" nämlich.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…