Herausgegeben von Karlies Abmeier, Thomas Köhler und Andreas Jacobs. Trotz vieler Fortschritte in Einzelfragen scheinen die Verhandlungen über die Beziehungen zwischen dem deutschen Staat und muslimischen Vereinen und Verbänden auch zwölf Jahre nach der erstmaligen Einberufung der Deutschen Islam Konferenz einige grundsätzliche Probleme nicht überwinden zu können. Um diesen Herausforderungen auf die Spur zu kommen, untersuchen Wissenschaftler und Praktiker aus verschiedenen Disziplinen auf einer Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung Wege zur Integration muslimischer Gemeinschaften in das deutsche Religionsverfassungsrecht. Welche Merkmale für eine Religionsgesellschaft sind aus juristischer Sicht unerlässlich, wie weit treffen diese Kriterien auf muslimische Gemeinschaften zu, welche Alternativen bieten sich? So lauten die Grundfragen. Die Skepsis vieler Muslime hinsichtlich einer Anpassung islamischer Organisationen an die Erwartungen des deutschen Staates spiegeln ihre teilweise in den Herkunftsländern geschichtlich geprägten Erfahrungen. Im Vergleich können die Beziehungen der jüdischen Gemeinden zum deutschen Staat einen Weg für nicht christliche Religionsgemeinschaften zeigen. Beispiele aus Österreich und Luxemburg weisen einen für diese Länder spezifischen Weg.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.02.2020
Constatin Van Lijnden weist darauf hin, dass der von Karlies Abmeier, Andreas Jacobs und Thomas Köhler herausgegebene Sammelband sich an ein "vorgebildetes Fachpublikum" wendet. "Voraussetzungsreich" erscheinen ihm die Beiträge zur Frage, wie islamisch der deutsche Staat werden soll, schon deshalb, weil sie der Vereinfachung entgegenwirken wollen, wie der Rezensent glaubt. Schade findet er in dieser Hinsicht, dass propädeutische Beiträge erst weiter hinten im Band auftauchen. Themen wie die Auslandsfinanzierung muslimischer Verbände, neue Rechtsformen oder auch Berichte aus der Praxis der Kooperation mit Islamverbänden werden von Autoren wie Volker Beck oder dem Islamwissenschaftler Mouez Khalfaoui laut Rezensent "mal mehr, mal weniger zugänglich" vorgestellt.
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