Paul Duncan

Das James Bond Archiv

Cover: Das James Bond Archiv
Taschen Verlag, München 2012
ISBN 9783836521048
Gebunden, 592 Seiten, 150,00 EUR

Klappentext

"Bond. James Bond." Seit Sean Connery 1962 diese Worte sprach, hat der verwegenste Geheimagent der Kinogeschichte die Zuschauer in aller Welt erobert und begeistert. Der von Autor Ian Fleming erfundene britische Gentleman wurde in 23 EON-Filmen in fünf Jahrzehnten von sechs verschiedenen Darstellern gespielt. Zum 50. Jubiläum hat die Produktionsfirma ihre Archive voller Fotos, Entwürfe, Storyboards und sonstiger Materialien unserem Buchautor Paul Duncan geöffnet. Zwei Jahre lang wühlte er sich durch eine Million Bilder und hundert Schränke voller Akten. Herausgekommen ist eine umfassende Darstellung der Entstehung jedes einzelnen James-Bond-Films, von "James Bond jagt Dr. No" (1962) bis zum neuen "Skyfall", inklusive der US-Verfilmung von "Casino Royale" (1967) und "Sag niemals Nie" (1983). Die Bilder werden abgerundet durch eine Oral History, in der 150 Schauspieler und Crew-Mitglieder die wahre Insider-Geschichte der Bond-Filme erzählen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.11.2012

Das ultimative Bond-Gadget, äh, -Buch versucht Tobias Kniebe zu stemmen. Fast verhebt er sich daran, wiegt der Trumm doch satte 6,5 Kilo. Dass der Taschen-Verlag sich nicht lumpen lässt, erkennt Kniebe unter anderem daran, dass die versammelten Erinnerungsschätze aus 50 Jahren Bond neben monumentalen Set-Skizzen, Vorspann-Designs, Fotos, Fotos, Fotos aus allen Perspektiven, Verträgen und Drehplänen auch Details zu den beiden eigentlich vom Broccoli-Imperium ausgemusterten Bond-Filmen "Casino Royale" und "Sag niemals nie" enthält. Für Kniebe nicht nur ein Hinweis auf Vollständigkeit, sondern ebenso auf die Macht des Taschen-Clans.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.10.2012

Verena Lueken hat sich an das tischfüllende Format der diversen Film-Jubiläumsbücher noch nicht gewöhnt, nur die Bilder seien zuweilen dankbar - und davon gebe es in "The James Bond Archives" jede Menge: Setfotos, Porträts, Plakate, Storyboards und anderes. Die Zusammenstellung von Paul Duncan findet die Rezensentin gelungen, man könne stöbern, blättern und sich an Interviews und Erklärungen festlesen, alles irgendwie "amüsant". Nach einer Weile werde die Materialfülle allerdings ermüdend, man komme sich vor, als hätte man zwei Dutzend Bondfilme gesehen. Spannend fand Lueken, dass Sean Connerys Figur dem ersten Regisseur der Reihe, Terence Young, nachempfunden war: "Cool. Stilbewusst. Very 60s."
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