Die Betrügereien eines Falschspielers aufzudecken ist eigentlich eine Nummer zu klein für den Agenten mit der Lizenz zum Töten. Doch schnell merkt James Bond, dass er es mit einem verbrecherischen Industriellen zu tun hat, der die ganze Welt in Gefahr bringt.
Im Fall von Ian Flemings "Moonraker" stört sich Rezensent Frank Schäfer besonders an der "fast chauvinistische Vaterlandsliebe und vor allem seinen forcierten Antikommunismus", die Ian Fleming seinem Helden Bond in den Mund beziehungsweise ins Handeln gelegt hat. Dem Feind wird totale Amoralität unterstellt, Sowjets arbeiten hemmungslos mit Nazis zusammen und ganz nebenbei "wird ihnen unterstellt, dass sie bedenkenlos London mit einer Atomrakete vernichten würden". Schäfer will Flemings Büchern einen hohen Spannungsfaktor gar nicht in Abrede stellen. Das ist in seinen Augen jedoch das einzige, was für Bond-Bücher spricht - die Spannung Aber bekomme man in den Filmen in erträglicherer Form präsentiert, meint Rezensent Schäfer, wohl weil das ideologische Gerüst da etwas in den Hintergrund und die Action in den Vordergrund rückt.
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