Porsche und der Aufstieg zum Weltunternehmen. 1931 gründete Ferdinand Porsche sein "Konstruktionsbüro". Der geniale Techniker - zuvor Konstrukteur von Elektrokutschen und Rennwagen sowie Chefentwickler von Daimler-Benz - sollte bis zu seinem Tod 1951 die Grundlagen für das spätere Weltunternehmen schaffen. Wolfram Pyta erzählt die Geschichte des Unternehmens in diesen turbulenten Anfangsjahren: von der Entstehung des Volkswagens über das Arrangement mit den Nazis und die Kriegsproduktion bis zur Entwicklung zur exklusiven Sportwagenschmiede - eine faszinierende Darstellung, die Unternehmens-, Automobil- und Zeitgeschichte miteinander verknüpft.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.02.2018
Rezensent Carsten Germis erfährt vom Stuttgarter Historiker Wolfram Pyta und dessen Mitverfassern Nils Havemann und Jutta Braun, dass Ferdinand Porsche zwar kein Nationalsozialist war, die Entwicklung der Marke Porsche zum Weltkonzern allerdings ohne die enge Beziehung zwischen Ferdinand Porsche und Adolf Hitler nicht möglich gewesen wäre. Germis zitiert Pytas Wort vom "politischen Konjunkturritter" Porsche, um die Legende vom reinen Techniker Porsche zu begraben. Besonders spannend erscheinen Germis die Kapitel über Porsches bislang eher unbekannte Zeit in französischer Haft.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…