Aus dem Englischen von Sofia Blind. Mit Fotografien von Jonathan Lovekin. Raureif auf dem Boden, der Himmel blass und klar und die Luft frisch, sauber und belebend. So beginnt der Winter, den Nigel Slater von allen Jahreszeiten am meisten liebt. Und nicht nur er, die Monate der Gemütlichkeit, Geschichten, Familientraditionen und Festessen gelten zu Recht als schönste Zeit des Jahres. Von November bis Februar werden am Nachmittag Kerzen angezündet, prasselt das Kaminfeuer, wird gerne und gut gegessen.
Mitten in dieser kalten Zeit liegen Weihnachten und Silvester. Um die Vorfreude auf die Feiertage noch zu steigern, nimmt Nigel Slater seine Leser mit zu den Weihnachtsmärkten in Nürnberg, Köln und Wien. Er schwärmt vom Zauber der Adventskalender und Weihnachtskarten, erzählt von Dresdner Stollenfest und Krampus und gibt Einblicke in seine ganz persönlichen Weihnachtsbräuche.
Natürlich wird auch gebacken, gebrutzelt und gekocht: Deftige Gerichte und wärmende Suppen, die nach einem Spaziergang durchs Schmuddelwetter aufgetischt werden können. Unwiderstehliche Weihnachtsmenüs, aufwendige Kuchen und Kleinigkeiten für zwischendurch.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.11.2018
Jakob Strobel Y Serra empfiehlt das Buch des britischen Gastrojournalisten Nigel Slater gegen die Winterdepression. Was der Autor hier in lockerer Unordnung über Plumpudding, an Kochrezepten, Backtipps, Kindheitserinnerungen, allerlei Küchenwissen, Rebhühner, Quittenmousse und vieles mehr zum besten gibt, wärmt dem Rezensenten das Herz und stimuliert seine Geschmacksnerven. Als Hymne auf den Winter und sein Mattgrau ist das Buch für ihn außerdem die Lektüre des Augenblicks.
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