Andrea Newerla lädt uns ein, die vertrauten, doch häufig auch dysfunktionalen Familienmodelle zu hinterfragen und alternative Wege des Miteinanders zu entdecken. Auf Basis ihrer langjährigen Forschung und Beratungspraxis, beleuchtet sie, wie wir Verbindlichkeit, Sicherheit und Geborgenheit außerhalb traditioneller Strukturen finden. Mit Best Practices und persönlichen Geschichten zeigt Newerla, wie gemeinsames wohnen, arbeiten, lieben und sorgen in neuen Konstellationen nicht nur funktionieren kann, sondern, wie wir es selbst aktiv und besser gestalten.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 22.11.2025
Grundsätzlich anerkennend, aber nicht ohne Vorsicht blickt Rezensentin Susanne Billig auf Andrea Newerlas Plädoyer für alternative Gemeinschafts- und Lebensformen abseits der traditionellen heteronormativen Kleinfamilie. Denn die bringe, so legt die Soziologin, Beziehungsberaterin und Intimitätsforscherin dar, statistisch gesehen mehr Brüche und psychische und physische Verletzungen hervor als Stabilität; allerdings komme sie bei Newerla doch etwas arg schlecht weg, lässt Billig durchblicken. Nicht durchweg positiv, aber deutlich wohlwollender führe die Autorin dann verschiedene Alternativen anhand von Fallbeispielen an, die in verschiedenen Bereichen (Finanzielles, Pflege, Wohnen) Experimente wagen: etwa in Form von Hausprojekten, bedürfnisorientierter Umverteilung oder polyamourösen Gemeinschaften. Das könne durchaus funktionieren, die größten Hindernisse seien jedoch die deutsche Rechtslage und der ständige Aushandlungsbedarf, wie auch Newerla zugibt. Eine nicht verklärende, aber leidenschaftliche "soziologische Analyse", die gleichzeitig nahbare "Ermutigung im freundlichen Du-Ton" ist, schließt die Kritikerin.
Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Szczepan Twardoch: Sehnsucht Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum - eine Weltumseglung - bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…