Moritz Heger

In den Schnee

Roman
Cover: In den Schnee
Jung und Jung Verlag, Salzburg - Wien 2008
ISBN 9783902497376
Gebunden, 221 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Es schneit. Und gleich fängt der, der es da vor seinem Fenster schneien sieht, an, sich vorzustellen, wie es wohl ist, wenn einen eine Lawine überrollt. Aber Felix Flamm ist so einer, da kann er noch so lange Felix heißen. Jetzt versucht er Weihnachten zu feiern, schon das zweite Jahr allein, er hat sich auch einen kleinen Baum gekauft, an einen Ständer hat er allerdings nicht gedacht, und mit den Kerzen ist es dann nicht so einfach. Aber einfach war in seinem Leben überhaupt nicht viel, eigentlich gar nichts, jedenfalls kommt es ihm so vor.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.06.2008

Wäre das Buch ein Generationsroman, Andrea Neuhaus sähe schwarz für die heute 30-Jährigen. Geduldig schaut Neuhaus Moritz Hegers Hauptfigur dabei zu, wie sie hochgrüblerisch ihr Seelenleben und ihre Vergangenheit seziert. Die leise Hoffnung der Rezensentin, es möge noch etwas mehr geschehen in diesem Debüt, wird allerdings enttäuscht. Dass der Roman, wie sie mutmaßt, über seinen eigenen höchst trägen Erzählfluss Bescheid weiß, macht die Sache auch nicht besser. Ebensowenig die "feine, bilderreiche Sprache". Keine Spannung, keine Ironie, stellt Neuhaus fest und empfindet darum Mitleid und Wut zugleich gegenüber dem frühvergreisten Helden.
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