Mit einem autobiographischen Essay von Wolfgang Marcus. Zwischen 1946 und 1989 existierte in der Sowjetisch Besetzten Zone Deutschlands (SBZ) und in der DDR nur eine Einheitsjugendorganisation - die Freie Deutsche Jugend (FDJ). Sie befand sich von Anfang an unter der personalpolitischern undspäter auch unter der ideologischern Kontrolle der KPD/SED. Dennoch konnten sich in den ersten Jahren nach Kriegsende Jugendvertretungen der "bürgerlichen" Parteien CDU und LDP entwickeln, die allerdings 1949/50 der kommunistischen Gleichschaltung zum Opfer fielen. Die Studie untersucht am Beispiel der "Jungen Union" der CDU Sachsenden Weg christlicher Jugendlicher aus dem "Dritten Reich" in der SBZ. Dabei kommt die Bedeutung der kirchlichen Sozialisation der jungen Akteure ebenso zur Sprache wie ihr Verhältnis zur FDJ und zur älteren Führung der eigenen Partei sowie ihre Bemühungen um eigene Interessenvertretungen und politisch-programmatische Entwürfe.
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