Mit einem autobiographischen Essay von Wolfgang Marcus. Zwischen 1946 und 1989 existierte in der Sowjetisch Besetzten Zone Deutschlands (SBZ) und in der DDR nur eine Einheitsjugendorganisation - die Freie Deutsche Jugend (FDJ). Sie befand sich von Anfang an unter der personalpolitischern undspäter auch unter der ideologischern Kontrolle der KPD/SED. Dennoch konnten sich in den ersten Jahren nach Kriegsende Jugendvertretungen der "bürgerlichen" Parteien CDU und LDP entwickeln, die allerdings 1949/50 der kommunistischen Gleichschaltung zum Opfer fielen. Die Studie untersucht am Beispiel der "Jungen Union" der CDU Sachsenden Weg christlicher Jugendlicher aus dem "Dritten Reich" in der SBZ. Dabei kommt die Bedeutung der kirchlichen Sozialisation der jungen Akteure ebenso zur Sprache wie ihr Verhältnis zur FDJ und zur älteren Führung der eigenen Partei sowie ihre Bemühungen um eigene Interessenvertretungen und politisch-programmatische Entwürfe.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…