Tiere im Nationalsozialismus - lange ein Randthema, doch tatsächlich eng verwoben mit der NS-Ideologie und ihrer rassistischen Praxis. Dieses Buch zeigt, wie Tiere nicht nur als Symbole des Regimes dienten, sondern auch aktiv geformt und instrumentalisiert wurden: von der Zucht "reiner Rassen" bis zur politischen und militärischen Nutzung von Hunden, Pferden, Schweinen, Rindern - ja, sogar Wölfen, Wisenten und Hirschen. Tiere waren Projektionsflächen antisemitischer und rassenhygienischer Konzepte und zugleich Schauplätze biopolitischer Eingriffe. Welche Rollen spielten sie in der NS-Gesellschaft? Wie wurden sie als Vor- oder Gegenbilder für Mensch und Gemeinschaft konstruiert? Und wie spiegelten sich die Gewalt- und Machtstrukturen des Regimes in der Mensch-Tier-Beziehung? Erstmals liefert dieses Buch eine umfassende Analyse der ideologischen, materiellen und symbolischen Dimensionen nationalsozialistischer Tierpolitik.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…