Die deutsche Entwicklungspolitik war unter den bislang 13 Ministerinnen und Ministern durch ein Wechselbad von Strategien geprägt. Außen- und Sicherheitspolitik, Wirtschafts- und Rohstoffpolitik sowie Umwelt- und Friedenspolitik waren stets durchwoben von ethisch-humanitären Motiven. Der Autor skizziert diese häufigen Paradigmenwechsel und vermittelt eine eindrucksvolle Innenansicht der Etappen der deutschen Entwicklungspolitik. Zu allen Perioden werden Stimmen von Zeitzeugen wiedergegeben. Das Buch schließt mit einer Bilanz: Fortschritte und Rückschläge werden deutlich benannt und neun große Herausforderungen für eine zukünftige Entwicklungspolitik aufgezeigt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.06.2015
Nein, für sonderlich kritisch hält Guido Thiemeyer Michael Bohnets anekdoten- und erinnerungsreiches Buch über deutsche Entwicklungspolitik nicht. Dafür lobt der Autor seine eigenen Leistungen erst als Beamter, dann als Abteilungsleiter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit zu sehr, auch wenn er andererseits einen Dirk Niebel durchaus kritisch abstraft. Persönlich ist der Blick des Autors auf 60 Jahre Entwicklungspolitik unter wechselnden Prämissen (Ost-West-Konflikt, wirtschaftliche Interessen) laut Rezensent auch durch Zeitzeugenberichte von Kollegen.
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