Maximilian Dorner

Mein Schutzengel ist ein Anfänger

Eine wahre Geschichte vom Trösten und Getröstetwerden
Cover: Mein Schutzengel ist ein Anfänger
Albrecht Knaus Verlag, München 2012
ISBN 9783813504828
Gebunden, 224 Seiten, 17,99 EUR

Klappentext

Max hat eine Krankheit, mit der er lernen muss zu leben. Er hat das Gefühl, der einsamste Mensch zu sein. Dabei ist da jemand, der den Auftrag hat, Max beizustehen. Der wundert sich sehr über die Menschen und ihre Unfähigkeit, sich helfen zu lassen. Und was unternimmt Max nicht alles für seltsame Experimente auf seiner abenteuerlichen Suche nach dem, was Trost - dieses altmodische Wort - sein könnte? Er geht allen Ratschlägen und Heilsversprechen nach, die Freunde und Fremde ihm mit auf den Weg geben. Er lässt sich hypnotisieren, trinkt mit einer Yogalehrerin Blumendünger, besucht diverse Wunderheiler und nimmt schließlich sogar Ballettunterricht. Und mit der Zeit begreift Max, was ihm wirklich helfen kann.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 05.01.2013

Viel Freude hatte Maja Beckers bei der Lektüre dieses Buchs, das die mal witzigen, mal zu Herzen gehenden Nöte eines Kranken schildert, der von lauter guten Ratgebern umzingelt ist und seinem oft resignierend zu Wort kommenden Schutzengel viel Sorgen bereitet - ein Aspekt, an dem die Rezensentin besonderen Gefallen findet. Aber auch die Einfühlsamkeit des Autors (der, wie Beckers anmerkt, selbst an Multipler Sklerose leidet) sowie dessen Talent zu "wunderbaren Anekdoten", die trefflich die Alltagswelt kranker Menschen beschreiben, findet sie sehr bemerkenswert. Dies erklärt denn auch, warum ihr das Buch stellenweise sehr nah geht, sie aber auch zum Lachen bringt: Dieses Buch, in dem es stets auch um die Frage geht, was Trost eigentlich ist, ist selbst ein Trostspender, schließt die Rezensentin.
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