Matthias Matschke

Falschgeld

Roman
Cover: Falschgeld
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2022
ISBN 9783455014631
Gebunden, 256 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Eine Kindheit und Jugend in der westdeutschen Provinz in den achtziger Jahren: ein zutiefst wahrhaftiger, unvergesslicher Roman über das Leben auf dem Land, über eine versunkene Zeit, über die erste Liebe und den ersten Tod und über das, was bleibt.Eine Neubausiedlung in einem kleinen hessischen Dorf in den achtziger Jahren: Der Vater ist Pfarrer, die Mutter arbeitet bei der Post - und der Sohn erzählt seine Geschichte zwischen Schule und Zivildienst: von Johanna, seiner ersten Liebe, von seinem Großvater, von seinem Religionslehrer Herr Zitelmann und den Ereignissen im Café Chaos; vom Glück, an einem Commodore 64 die Olympischen Spiele zu gewinnen und von der Angst vorm Sterben nach einem Sturz vom Apfelbaum. Mit schwebender Leichtigkeit erzählt Matthias Matschke von einer Zeit im Leben, in der alles möglich scheint, das Glück ebenso wie der Tod. Mit Falschgeld ist Matthias Matschke ein besonderes Stück Literatur geglückt, das ohne große Worte auskommt, um auf umso intensivere Weise existenzielle Fragen zu verhandeln.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 22.11.2022

Rezensent Christoph Schröder hält Matthias Matschkes Romandebüt für mehr als die Erinnerungen eines Schauspielers. Wie der Autor seine Kindheit im Odenwald in den siebziger Jahren erinnert und dabei die alte BRD und seinen zornigen Vater wiederauferstehen lässt, findet Schröder gekonnt, unterhaltsam und wegen des Verzichts auf Abrechnungen und Nostalgie lesenswert. Die alte BRD als ödes Nest, aber auch Generationentraumata werden vom Autor treffend herausgearbeitet, findet Schröder.

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