Richard A. Clarke

Breakpoint

Roman
Cover: Breakpoint
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2007
ISBN 9783455400311
Gebunden, 316 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Karin Dufner. Amerika abgeschnitten vom Rest der Welt, die Wirtschaft schwer getroffen, US-Militäreinheiten im Ausland kaum noch zu steuern: Die Bombenanschläge auf Internet-Relaisstationen an der Ostküste beschwören eine politische und ökonomische Katastrophe herauf. Eine Drohgebärde Chinas, damit die USA ihrem Bündnispartner Taiwan bei den Unabhängigkeitsbestrebungen die Unterstützung entziehen? Oder die Tat von militanten Transhumanismus-Gegnern, die verhindern wollen, dass Gen- und Nanotechnik die gottgegebene Ausstattung des Menschen verändern? Während Susan Connor und ihre Geheimdienstkollegen unter Hochdruck in alle Richtungen ermitteln, spitzt sich die politische Situation unerwartet und dramatisch zu.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 20.03.2007

Was Richard A. Clarkes "Technothriller" von den Büchern seiner Kollegen wie Michael Crichton oder Frederic Forsyth abhebt, ist einmal sein beruflicher Hintergrund als Sicherheitsberater von vier amerikanischen Präsidenten und die Tatsache, dass nicht wenige seiner apokalyptischen Vorhersagen seines ersten Romans "Scorpion's Gate" tatsächlich von der Realität eingeholt worden sind. Das verstärkt laut Andrian Kreye das Vergnügen bei der Lektüre nicht unerheblich. Bei aller Vorstellungskraft bleibe der Autor dennoch den Vorgaben des Genres treu. Auch bei Clarke gerate die Figurenzeichnung etwas dünn und man könne sich des Eindrucks nicht erwehren, der Roman sei in Hinblick auf die spätere Actionthriller-Verfilmung geschrieben, urteilt der Rezensent. Was den Rezensenten bei der Geschichte um eine Anschlagserie auf die interkontinentalen Internetleitungen der USA anscheinend am meisten stört, sind die beleidigten, besserwisserischen Einlassungen, die der Autor zwischen seine Zeilen streut. Sie sind darauf zurückzuführen, dass man vor dem Anschlag des 11. September in der amerikanischen Regierung nicht auf seine berechtigten Warnungen gehört hat, was bekanntermaßen zu seinem Rücktritt als Sicherheitsberater von Georg W. Bush führte, erklärt der gut informierte Kreye.
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