Matthias Kuzina unterzieht amerikanische Gerichtsfilme aus den letzten fünfzig Jahren einer kritischen, interdisziplinär angelegten Analyse. In diesem äußerst populären Genre werden bevorzugt reale Justizirrtümer oder Kapitalverbrechen filmisch aufbereitet; sichtbar werden die sich dahinter verbergenden Probleme der amerikanischen Gesellschaft auf politischer, moralischer und psychologischer Ebene. Der Anhang enthält Falldarstellungen und rundet so die Aufarbeitung der Zusammenhänge ab.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…