Markus Beiler (Hg.), Marcel Machill (Hg.)

Die Macht der Suchmaschinen

The Power of Search Engines
Cover: Die Macht der Suchmaschinen
Herbert von Halem Verlag, Köln 2007
ISBN 9783938258330
Broschiert, 350 Seiten, 28,50 EUR

Klappentext

Aufsätze in deutscher und englischer Sprache. Suchmaschinen sind der wichtigste Zugangsweg zum Auffinden neuer Netzinhalte. Als Gatekeeper im Internet stellen sie eine zentrale Herausforderung für Wissenschaft und Forschung dar. Es geht letztlich um die Frage der digitalen Informationsmacht. Mit diesem Band liegt erstmals eine Publikation vor, die die Rolle von Suchmaschinen in der Informationsgesellschaft in den wichtigsten Dimensionen aus verschiedenen Perspektiven wissenschaftlich beleuchtet und dabei hilft, die künftige Suchmaschinenforschung zu systematisieren. Der Sammelband greift die zentralen Forschungsfelder in drei Kapiteln auf: Suchmaschinenregulierung und -ökonomie, das Verhältnis von Suchmaschinen und Journalismus sowie die Qualität von Suchmaschinen und das Nutzerverhalten Der Band richtet sich neben der Wissenschaft auch an die Praxis, vor allem an Medienaufsicht und -ökonomie sowie an den Journalismus.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 03.11.2007

Ausgezeichnet findet Rezensent Tim Engartner diesen von Marcel Machill und Markus Beiler herausgegebenen Band über die "Macht der Suchmaschinen". Durchweg erhellend seien die Beiträge über den zunehmenden Einfluss von Suchmaschinen wie Google, Yahoo und MSN, auf die sich die Internetbenutzer meist unkritisch verlassen, wie die Autoren des Buchs offenbar glauben. Der Band sensibilisiert nach Ansicht von Engartner für den Umstand, dass Suchmaschinen entscheiden, welche Informationen im Netz zu finden sind und welche nicht, dass diese Auswahl aufgrund von Such-Algorithmen erfolgt, die geheim gehalten werden, und dass dahinter auch politische und ökonomische Interessen stehen. Deutlich werden für Engartner insbesondere auch die gesellschaftlichen Auswirkungen der Suchmaschinen im Blick auf Punkte, wie den Zugang zu Informationen, den Datenschutz, die Werbung oder den Journalismus, der durch den "bequemen Griff zur Onlinesuche" an Objektivität und Qualität verliere.

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