Margrit Brückner, Christa Oppenheimer

Lebenssituation Prostitution

Sicherheit, Gesundheit und soziale Hilfen
Cover: Lebenssituation Prostitution
Ulrike Helmer Verlag, Königstein 2006
ISBN 9783897412057
Paperback, 360 Seiten, 29,90 EUR

Klappentext

Die zunehmende soziale Spaltung unserer Gesellschaft und fortschreitende Verarmung in anderen Ländern haben auch in der Prostitution ihre Spuren hinterlassen. Auf der einen Seite weitet sich die Edelprostitution aus, auf der anderen die Grauzone. Diese Ausdifferenzierung der Lebenslagen von Frauen in der Prostitution eröffnet ein Kontinuum zwischen Freiwilligkeit und Zwang und erschwert es, Prostitution als Ganzes zu erfassen. In der repräsentativen Studie wurden Prostituierte zu ihrer Lebenssituation, zu Sicherheit, Krankheit, Gewalt und Hilfe befragt.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 24.02.2007

Dem Rezensent Rudolf Walther gefällt, wie die beiden Autorinnen Margrit Brückner und Christa Oppenheimer die Ergebnisse ihrer Sozialforschung zum Thema Prostitution aufbereiten. Sie vermeiden "Kurzschlüsse oder vorschnelle Verallgemeinerungen" und interpretieren "pragmatisch und situativ angemessen" die verschiedenen Formen von Prostitution. Diese Zurückhaltung ist nach Meinung des Rezensenten besonders angebracht, weil die zur Verfügung Datenbasis klein war und weil es viele Formen von Prostitution gibt. Trotz dieser Vielfalt: die Ergebnisse, zu denen die beiden Autorinnen kommen, sind deprimierend. Die Lebenssituation der meisten Frauen, die sich prostituieren, ist schwierig, die "Rahmenbedingungen des Geschäfts werden von Männern bestimmt", die gesellschaftliche Doppelmoral steht Veränderungen im Weg.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 24.02.2007

Dem Rezensenten Rudolf Walther gefällt, wie die beiden Autorinnen Margrit Brückner und Christa Oppenheimer die Ergebnisse ihrer Sozialforschung zum Thema Prostitution aufbereiten. Sie vermeiden "Kurzschlüsse oder vorschnelle Verallgemeinerungen" und interpretieren "pragmatisch und situativ angemessen" die verschiedenen Formen von Prostitution. Diese Zurückhaltung ist nach Meinung des Rezensenten besonders angebracht, weil die zur Verfügung stehende Datenbasis klein war und weil es viele Formen von Prostitution gibt. Trotz dieser Vielfalt: die Ergebnisse, zu denen die beiden Autorinnen kommen, sind deprimierend. Die Lebenssituation der meisten Frauen, die sich prostituieren, ist schwierig, die "Rahmenbedingungen des Geschäfts werden von Männern bestimmt", die gesellschaftliche Doppelmoral steht Veränderungen im Weg.

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