Die zunehmende soziale Spaltung unserer Gesellschaft und fortschreitende Verarmung in anderen Ländern haben auch in der Prostitution ihre Spuren hinterlassen. Auf der einen Seite weitet sich die Edelprostitution aus, auf der anderen die Grauzone. Diese Ausdifferenzierung der Lebenslagen von Frauen in der Prostitution eröffnet ein Kontinuum zwischen Freiwilligkeit und Zwang und erschwert es, Prostitution als Ganzes zu erfassen. In der repräsentativen Studie wurden Prostituierte zu ihrer Lebenssituation, zu Sicherheit, Krankheit, Gewalt und Hilfe befragt.
Dem Rezensent Rudolf Walther gefällt, wie die beiden Autorinnen Margrit Brückner und Christa Oppenheimer die Ergebnisse ihrer Sozialforschung zum Thema Prostitution aufbereiten. Sie vermeiden "Kurzschlüsse oder vorschnelle Verallgemeinerungen" und interpretieren "pragmatisch und situativ angemessen" die verschiedenen Formen von Prostitution. Diese Zurückhaltung ist nach Meinung des Rezensenten besonders angebracht, weil die zur Verfügung Datenbasis klein war und weil es viele Formen von Prostitution gibt. Trotz dieser Vielfalt: die Ergebnisse, zu denen die beiden Autorinnen kommen, sind deprimierend. Die Lebenssituation der meisten Frauen, die sich prostituieren, ist schwierig, die "Rahmenbedingungen des Geschäfts werden von Männern bestimmt", die gesellschaftliche Doppelmoral steht Veränderungen im Weg.
Dem Rezensenten Rudolf Walther gefällt, wie die beiden Autorinnen Margrit Brückner und Christa Oppenheimer die Ergebnisse ihrer Sozialforschung zum Thema Prostitution aufbereiten. Sie vermeiden "Kurzschlüsse oder vorschnelle Verallgemeinerungen" und interpretieren "pragmatisch und situativ angemessen" die verschiedenen Formen von Prostitution. Diese Zurückhaltung ist nach Meinung des Rezensenten besonders angebracht, weil die zur Verfügung stehende Datenbasis klein war und weil es viele Formen von Prostitution gibt. Trotz dieser Vielfalt: die Ergebnisse, zu denen die beiden Autorinnen kommen, sind deprimierend. Die Lebenssituation der meisten Frauen, die sich prostituieren, ist schwierig, die "Rahmenbedingungen des Geschäfts werden von Männern bestimmt", die gesellschaftliche Doppelmoral steht Veränderungen im Weg.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…