Aus dem Niederländischen von Andrea Kluitmann. Neben Anne Frank mussten viele andere jüdische Kinder während des Zweiten Weltkriegs untertauchen. In diesem Buch erzählen vierzehn jüdische Kinder, wie sie im zweiten Weltkrieg bei Verwandten, Freunden oder fremden Menschen untertauchten, um zu überleben. Es sind Geschichten von Mut und Menschlichkeit in einem menschenverachtenden Regime.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 14.06.2013
Karin Steinberger enthält sich in ihrer Rezension der Überlebensgeschichten jüdischer Kinder, die der holländische Dokumentarfilmer Marcel Prins und der Journalist Peter Henk Steenhuis in dem Buch "Versteckt wie Anne Frank" gesammelt haben, jeden Urteils. Die "vielen kleinen Wunder", die die Kinder gerettet haben, und die markanten Erinnerungen scheinen sie aber ziemlich berührt zu haben. Besonders die Frage, was über die Erinnerungen hinaus von einer Kindheit hängen bleibt, in der man lernen musste, unsichtbar zu sein, den eigenen Namen nicht auszusprechen, die Einsamkeit zu ertragen und den Hunger, treibt sie um. Es sind Geschichten wie die Anne Franks, aber diese Kinder haben überlebt, und auch das Überleben hat seinen Preis, erklärt Steinberger. Die Schuldgefühle bleiben, lernt sie.
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